Anfangs war es Rinderwahn, dann ein Menschen- und schließlich der Zombiewahn: so die Basis des Films mit Woody Harrelson. Wenngleich das Horrorgenre in den letzten Jahren wenig sparsam mit den gefürchteten Untoten war, hebt sich Zombieland angenehm vom Einheitsbrei ab: Statt auf Ekel setzt die Produktion meist auf Komik und Slapstick-Action – und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Neben Harrelsons Tallahassee stehen der junge Columbus (Jesse Eisenberg) sowie die Schwestern Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) im Mittelpunkt. Sie geben ihre echten Namen bei der Suche nach neuem Glück nicht preis, schließlich will man in einer Zeit, in der das viral übertragene Kannibalentum regiert, keine enge Bindung. In Hollywood kommen sie kurz bei Schauspieler Bill Murray unter (ein wirklich witziger Abschnitt), der Showdown im Vergnügungspark lässt aber nicht lange auf sich warten. Den Weg in die Videothek lohnt schon allein der Vorspann mit Metallicas For Whom The Bell Tolls.

(7 Punkte)