Die Nullerjahre waren auch die Jahre der Comic-Verfilmungen. Spiderman, Batman, X-Men, Watchmen und viele mehr durften im Kino auf den Putz hauen – Fleisch und Blut gewordene (Jugend-)Idole des begeisterten Publikums. El Superbeasto genießt hierzulande nicht die größte Bekanntheit, und daran dürfte auch sein erstes Leinwandabenteuer nichts ändern, das nun (leider) doch nur auf DVD erschienen ist. Rob Zombie, Ex-Sänger der so überaus cooooolen 90er-Jahre-Industrial-Rocker White Zombie und Regisseur von mittlerweile vier Kino-Schockern, hat sich an die filmische Adaption seiner eigenen Comic-Reihe gemacht. Fleisch und Blut gibt es auch hier ausreichend zu sehen, der Meister sah aber doch von einer Realverfilmung ab. Wer sich auf einen dämlichen, sabbernden, dauergeilen Superwrestler und dessen scharfe Schwester einlassen kann, die neben Zombie-Nazis auch einen früheren Schulkameraden jagen, der in Begriff ist, die Hölle auf Erden zu verwirklichen, wird sehr viel Spaß an diesem Film haben.

(6 Punkte)