Das schabernackhaft ausgezwitscherte Gerücht, ich würde bald einen lukrativen ORF-Posten besetzen, machte – obgleich sofort beeinsprucht! – seine Runden und brachte heute sogar eine entsprechende Anfrage aus familiärer Richtung. Deshalb gleich vorweg, nochmals, ein für alle Mal: Ich werde den Küniglberg beruflich weiterhin meiden. Der (mad) geht nicht zum ORF. Versprochen!

Der (mad), der in den vergangenen Monaten die Vor- und Nachteile echter Selbständigkeit ausreichend kennenlernte, als er mit Vergnügen durch die heimische Printlandschaft wilderte (u.a. Falter/Heureka, Atello, Die Presse), wird aber dennoch wieder sesshaft. Gut Ding braucht Weile, könnte man die Geschehnisse seit Ende Juli zusammen fassen, und dieses gute Ding soll nicht länger verschwiegen werden: Hauptberuflich werde ich ab Jänner 2011 für Die Furche tätig sein, wobei ich mich schwerpunktmäßig den Bereichen Innenpolitik und Bildung widmen darf. Mit Aussicht auf den einen oder anderen thematischen Seitensprung – das wird sich entwickeln. Einen ersten aktuellen Eindruck meiner (noch freien) Tätigkeit für die traditionsreiche Wochenzeitung, von der mir in Kindertagen schon Großmutter Legendäres zu berichten wusste, gibt es hier und da zu lesen. Und am kommenden Donnerstag, soviel sei verraten, gibt’s neuen Stoff von mir!

Allen, die mich in der jüngeren Vergangenheit unterstützt haben, sei’s mental oder durch den einen oder anderen Auftrag, möchte ich ein herzliches „Dankeschön!“ entgegen rufen. Und tue das hiermit: Mercie beaucoup!