Aktuelles

„Mami, ist das vegan?“

Wer Kinder hat, beschäftigt sich fast zwangsläufig mehr mit der Frage der richtigen/besten Ernährung, als der/die kinderlose DurchschnittsbürgerIn. Behaupte ich jetzt mal einfach so, denn immerhin geht es spätestens dann, wenn das Ende der Stillzeit naht, nicht mehr nur darum, sich selbst regelmäßig ein kräftigendes Wohlfühlmenü auf den Tisch zu zaubern, sondern auch den Nachwuchs und – meistens – eine/n PartnerIn damit zu beglücken. Soweit so gut, würde man meinen, und die Sache im Idealfall nicht viel weiter verkomplizieren als es die Tatsache, dass der eine oder die andere dies oder jenes vielleicht nicht verträgt bzw. weniger oder gar nicht mag – ca. Faktor zehn bei den Kiddies –, verlangt.

Mehr oder weniger eine Vereinfachung der Speiseplanung bringt der Verzicht auf Fleisch; richtig kompliziert kann es werden, wenn – aus ethischen Überlegungen und /oder einer gesundheitlichen Notwendigkeit – gänzlich auf tierische Produkte in der Ernährung verzichtet werden soll, und damit v.a. die in zahllosen Variationen omnipräsenten Milchprodukte wegfallen. Umso mehr, wenn dies (vorläufig?) nur Teile der Familie oder gar nur eine Person so handhabt. Jumana Mattukat, in Bremen wohnhafte TV-Journalistin, ist eine, die vor dem Leid der modernen Massentierhaltung nicht länger die Augen verschließen und ihr Leben dem steigenden Wissen darüber anpassen will. Bereits seit längerer Zeit vegetarisch lebend, entschließt sie sich im Sinne der Gewissensentlastung zum finalen Schritt und peilt einen 100-prozentig veganen Alltag für sich und am liebsten auch für ihr engstes Umfeld an.

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„Das geraubte Leben des Waisen Jun Do“

Rezension des Romans von Adam Johnson auf Litheart.de.

“Indigo”

Rezension des neuen Romans von Clemens J. Setz, erschienen auf Litheart.de

Urlaub in Blogistan

Lange nicht mehr soviel geschrieben wie in den vergangenen zwölf Urlaubstagen. Ein Teil davon ging auch online, siehe unten bzw. auch bei den Ultimate Moms (über das Kindertheater Lilarum) und auf Litheart.de (Rezensionen zu Andreas Kecks „Untreu“ und Oliver Bantles „Yofi“).

Der beste Song der Welt – für immer

Zu später Stunde erstmals das brandneue Dinosaur Jr-Album “I Bet On Sky” hörend – einmal mehr eine fantastische Platte! –, fällt mir in der Minute ein, was ich vor einigen Monaten gemeinsam mit einem Freund festgestellt habe, und worauf wir beide jederzeit und unter Folter schwören würden: Die 93er-Platte “Where You Been”, die J Mascis (wie einige andere auch) ja eigentlich als Soloprojekt aufgenommen hat, ist nicht nur die allerbeste Dinosaur Jr- Scheibe und unser beider Lieblingsalbum seit bald 20 Jahren, nein: Es handelt sich dabei tatsächlich um die allerbeste jemals aufgenommene Platte, das perfekte Album, unmöglich zu übertreffen.

Genau genommen handelt es sich bei den zehn Songs auf “Where You Been” um das allerbeste und -schönste Musikkunstwerk, das zu alle Zeiten von irgendjemandem geschrieben, aufgeführt und/oder eingespielt und auf Tonträger veröffentlicht worden ist. Niemand sonst außer J Mascis hätte solch brillante Lieder komponieren, arrangieren und umsetzen können, inklusive Mozart, Beethoven und Debussy, inklusive allen KomponistInnen auch außerhalb unseres Planeten, unseres Sonnensystems, unserer Galaxie – überall! Das gilt für alle Zeiten, auch in die Zukunft gedacht, und so kann auch “I Bet On Sky” hier keine neue Marke setzen.

Worüber mein Freund und ich uns nicht einig werden konnten war die Frage des besten jemals geschriebenen und aufgenommenen Songs, der – selbstverständlich! – auf “Where You Been” zu finden ist. Er sprach sich vehement für “Out There” aus – mein Favorit ist und bleibt (unumstößlich) “Start Choppin’”.

Nun denn, Ladys and Gentlemen, entscheidet selbst – die zwei besten Songs der Welt:



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