Rauchen ab 18?

Dem Rauchen für die Jugend soll’s an den Kragen gehen und eine kleine Empörung geht durch’s Land – wieder einmal. Und einmal mehr über etwas, das mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit ohnehin nicht passieren wird. Sophie Karmasin, ÖVP-Familienministerin, wird u.a. im Standard dahingehend zitiert, dass Sie der APA gegenüber ein Rauchverbot für unter 18-Jährige angedacht habe. Das ist grundsätzlich begrüßenswert, wenn man rein an die Gesundheitsvorsorge denkt. Es ist längst Allgemeinwissen, dass die Inhalation von Tabakrauch – sehr verkürzt formuliert – den Grundstein für mehrere der häufigsten Todesursachen legt.

So weist die Statistik Austria für Österreich im Jahr 2015 insgesamt 83.073 Verstorbene aus – vgl. die entsprechende Excel-Tabelle (Download). 35.537 (knapp 43 Prozent) hatten „Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems“, für weitere 3.889 Menschen (immerhin fast fünf Prozent) wird ein Tod aufgrund bösartiger Neubildungen „der Luftröhre, Bronchien und Lunge“ vermerkt. Chronische Erkrankungen „der unteren Atemwege“ stehen ebenfalls hoch im Kurs – zumindest im Vergleich etwa zu „Transportmittelunfällen“ (486 oder 0,59 Prozent) und Morden (50 oder 0,06 Prozent). Um das nochmal klar zu stellen: Selbstverständlich sind nicht alle Todesfälle durch die genannten Tumor-Neubildungen oder durch ein Herzleiden direkt auf das Rauchen zurück zu führen; es sind dies aber Erkrankungen, zu deren Auslöser der Tabakkonsum in sehr hohem bis überdurchschnittlichem Ausmaß beiträgt – vgl. diese Informationen der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie sowie des Gesundheitsministeriums.

Sollen Jugendliche weiterhin ab 16 rauchen dürfen? Ministerin Sophie Karmasin ist dagegen.

Ein Rauchverbot für Jugendlich wäre in diesem Sinn also durchaus vorstellbar – um nämlich tödlichen Folgeerkrankungen des Rauchens zumindest ein bisschen vorzubeugen. Nur: Hat das bisher geltende Rauchverbot für unter 16-Jährige genützt? Hat es unsere Jugend – hat es UNS als Jugendliche – geschützt?

Weiterlesen

Neues Jahr, neuer Versuch

Im neuen Jahr ein neuer Vorsatz, oder auch mehrere: Nein, nicht wirklich mein Fall, so grundsätzlich gesagt.

Nach einigen Rück- und Tiefschlägen in den vergangenen Jahren (die nun größtenteils schon ein Weilchen zurück liegen, von denen sich zu erholen aber doch länger dauerte, als ich ursprünglich gedacht hatte) erfolgt heute der Startschuss zum vorsichtigen Versuch, bekannte Wege neu zu beschreiten – und wenn schon nicht zu Ende, dann doch zumindest ein gutes Stück weiter zu gehen.

Ohne weiteres Geschwurbel verweise ich fürs Erste auf den gerade erstellten erklärenden Artikel „Hintergründiges“ sowie die Möglichkeit, kommende Einträge auf dieser Seite bequem via RSS-Feed zu abonnieren und mir auf den gängigen Social-Media-Kanälen zu folgen.

Möge 2017 in jeder Hinsicht ein möglichst sonniges Jahr werden!

Symbolbild für ein neues, sonniges Jahr 2017! :-)

Deklariert euch!

Über ein Drittel der (gültigen) WählerInnen-Stimmen gingen also beim ersten Durchgang der Bundespräsidentschafts-Wahl an Norbert Hofer, den Kandidaten der FPÖ. Das ist deutlich mehr, als sich selbst seine Anhänger bzw. die Partei erhofft hatten; und das lässt viele seiner politischen und moralischen GegnerInnen in einem Gefühlschaos zwischen Enttäuschung, Verängstigung und Entrüstung zurück.

Gegen Hofer steigt beim zweiten, bedeutenderen Wahlgang am 22. Mai nun Alexander Van der Bellen in den Ring – der langjährige Grünen-Chef und nunmehr unabhängige (nun ja, darüber kann man diskutieren) Kandidat.

Was all jenen, für die Hofers Politik ein Gräuel darstellt, zu empfehlen ist: keine Panik. Denn es ist alles offen.

Der Fall Norbert Hofer: Deklariert euch!

Zum einen haben ihn gut 65 Prozent der WählerInnen vorerst NICHT als den geeignetsten Hofburg-Kandidaten erkannt. Zum anderen hat es nahezu ein Drittel der Wahlberechtigten bisher nicht der Mühe Wert befunden, sich an dieser demokratischen Übung zu beteiligen. Einigen davon wird jetzt, wie man so schön sagt, der Reiß gehen – und sie werden diesen Fehler kein zweites Mal begehen.

Weiterlesen

„Maker Faire Vienna“: ein schöner Video-Erfolg

Gut 240 Maker, Workshops und Vorträge bot die „Maker Faire“, die am 16. und 17. April 2016 erstmals in Wien zu Gast war: ein Hochamt und Fixtermin für alle DIY- („Do it yourself“) und Technik-Freaks.

So auch für mich und meine Tochter Mira. Wir haben uns am ersten Messetag von dem reichhaltigen Programm begeistern lassen, staunten über eine Roboter-Band, sprachen mit sympathischen „Macherinnen und Machern“ über die Möglichkeiten (und die Erschwinglichkeit für Private) des 3D-Drucks und lernten einiges über die Nano-Welt.

Dabei kam auch ein kleiner Report zustande, den ich gerne mit euch teile. Mein Hauptanliegen war dabei zu erörtern, wie man Kinder – und vor allem Mädchen! – für Technik begeistert bzw. das vorhandene Interesse fördert und ihnen so vielleicht sogar den Weg in eine technische Ausbildung, in einen technischen Beruf ebnet.


Ganz besonders freut mich, dass unser Video auch vom IT-Nachrichtenportal Heise online übernommen wurde. Ein schöner Lohn für unsere Mühen! 🙂

Einstand bei YouTube :-)

Genau genommen habe ich meinen YouTube-Kanal bereits 2010 mit dem ersten Video bespielt. Mangels Konzept und Zeit und Lust ist aber nicht wirklich mehr daraus geworden, schon gar kein Videoblog.

Im März 2016 habe ich jedoch an dem Selbstversuch #armeleuteessen teilgenommen, der von der Biorama-Redaktion initiiert wurde. In der Folge wird der Kanal mit neuen Beiträgen weitergeführt.


Das genau Konzept ist derweil aber noch in Arbeit.